Fujitsu Siemens präsentiert PC-Strategie
Fujitsu Siemens hat gestern im Rahmen des heute zu Ende gehenden "OCTOBERFESTivals" die neue globale "PC-Strategie" präsentiert. Das Octoberfestival ist die hauseigene Messe in Augsburg, auf der die gesamte Angebotpalette von Fujitsu Siemens und Partnerfirmen gezeigt wird.
Bisher hatten Fujitsu Siemens und Fujitsu bereits bei Handhelds und so genannten "Pen Systems" [wie dem Tablet-PC], Notebooks, Workstations und im Serverbereich kooperiert. Nun werden die Aktivitäten auch im Desktop-PC-Segment gebündelt.
Mittelfristig werden nur mehr Mainframes unterschiedlich vermarktet werden, wobei auch hier die grundlegenden Hardware-Komponenten einheitlich sein werden.
Gründungsdatum 1. Oktober 1999
Das vor drei Jahren mit Sitz in den Niederlanden gegründete
Unternehmen "Fujitsu Siemens" gehört je zur Hälfte den beiden
namensgebenden Mutterkonzernen.
Das OctoberfestivalFujitsu Siemens betreut EMEA
Die Zusammenarbeit wird sich auf die Entwicklung einheitlicher Produkte, deren Vermarktung sowie das Service an den Kunden konzentrieren. Der konkrete Vertrieb und die Servicedurchführung bleiben den in den jeweiligen Ländern agierenden Unternehmen vorbehalten.
Diesbezüglich wird Fujitsu Siemens weiterhin EMEA [Europe and Middle East and Africa], Fujitsu die übrigen Märkte betreuen.
Bei international agierenden Kunden richte sich die "Zuständigkeit" nach dem Hauptsitz beziehungsweise der Präferenz des Kunden, erklärte Fujitsu-Siemens-Vizepräsident Peter Esser.
Marktanteile
Am weltweiten PC-Markt erreichten Fujitsu Siemens und Fujitsu im Jahr 2001 gemeinsam den fünften Platz [gemessen an verkauften Einheiten] hinter Dell, Compaq, HP und IBM. Durch die Fusion von Compaq und HP werden sie in der Statistik auf Platz vier aufrücken. Am westeuropäischen Markt kämpft Fujitsu Siemens heuer darum, den zweiten Platz [hinter Compaq] gegen Verfolger Dell zu verteidigen.
Scenic-Marke ist Auslaufmodell
Zwar präsentiert man jetzt die Scenic-Reihe als "new global product line", doch wird der Markenname mittelfristig geändert werden müssen. Die Akzeptanz von "Scenic" in Asien entspricht nicht den Ansprüchen.
Unterschieden wird einerseits zwischen der "Business Line" [Modellnummer beginnend mit 3], die das "beste Preis/Leistungsverhältnis" bieten soll, und der "Premium Line" [Modellnummer beginnend mit 6], bei der neben "niedrigsten TOC-Kosten" [Total Cost of Ownership] auch die "allerbeste Performance" versprochen wird.
Die Buchstaben in den Modellbezeichnungen beschreiben das äußere Erscheinungsbild, wobei "W" für Tower steht, "P" für Microtower, "N" für Desktop-Gehäuse und "C" für kleine "Small Form Factor"-Cases.
