Regierungspolitik ist Bremsklotz
Die Kammer für Arbeiter und Angestellte [AK] hat am Donnerstag in Person von AK-Direktor Werner Muhm die Technologieförderung der Regierung kritisiert und für das laufende Jahr zusätzliche Mittel in Höhe von 56 Millionen Euro gefordert.
"Die so genannte Technologieförderung der Regierung wird für immer mehr Unternehmen zu einem Bremsklotz", sagte Muhm. Vom selbst gesetzten Ziel, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung bis zum Jahr 2005 auf 2,5 Prozent des BIP zu erhöhen, sei die Regierung weit entfernt.
Der ForschungsförderungsfondsGeldmangel
Heuer habe der Forschungsförderungsfonds [FFF] für die gewerbliche Wirtschaft bereits "83 gute Projekte" aus Geldmangel ablehnen müssen.
Als Folge würden Unternehmen wie der steirische Leitenplatterhersteller AT&S bereits eine Standortverlagerung ins Ausland in den Raum stellen.
Während die Zahl der Förderansuchen im Jahresabstand um etwa 18 Prozent auf über 1.000 gestiegen sei, hätten sich die insgesamt dem FFF zur Verfügung stehenden Mittel [Bundesbudget, Sondermittel, ÖNB, EU, Darlehensrückflüsse, etc.] nur um 1,3 Prozent auf 230 Millionen Euro erhöht.
