Kreative Buchhaltung bei IBM Japan
Die IBM Japan Limited mit Sitz in Tokio hat angeblich über einen Zeitraum von drei Jahren Gewinne von drei Mrd. Yen nicht ausgewiesen.
Am Donnerstag berichtete die japanische Nachrichtenagentur "Kyodo News" unter Berufung auf Kreise, 1,7 Mrd. Yen [13,95 Millionen Euro] seien versteckt worden, während ein Fehlbetrag von 1,3 Mrd. Yen auf Fehler in der Rechnungslegung zurückzuführen sei. IBM Japan sei deshalb von den japanischen Steuerbehörden aufgefordert worden, eine Strafe sowie nachträgliche Steuern von insgesamt 1,5 Mrd. Yen zu entrichten.
IBM JapanZahlungsanweisung akzeptiert
Der Meldung zufolge hat IBM Japan diese Zahlungsanweisung der japanischen Steuerbehörde akzeptiert. Die Nachrichtenagentur meldet, der Konzern habe seine Personalkosten überhöht ausgewiesen und zu diesem Zweck Personalakten entsprechend manipuliert.
