09.10.2002

MICROSOFT

Speichertechnologien für .Net Server 2003

Microsoft hat zum Auftakt seiner Hausmesse MEC 2002 eine Vorschau auf sein nächstes Server-Betriebssystem Windows .Net Server 2003 und .Net Enterprise Servers gegeben.

Der .Net Server 2003 soll nach dem Willen des Unternehmens vor allem die Verwaltung von Speicherlösungen vereinfachen. Als Kernelemente integriert der Software-Konzern dazu seine Technologien für "Volume Shadow-copy" [VSS] und "Volume Disk Services" in den .Net Server 2003.

Standards

VSS könne qualitativ bessere "Shadow-Copies" liefern als alle anderen Technologien, weil es die Business-Applikationen integriert und mit der Storage-Hardware besser koordiniere, heißt es in der Aussendung des Konzerns.

Damit seien High-Fidelity-Backup und Wiederherstellung von Daten sowie Data-Mining und Tests ohne Einbußen bei der Leistung möglich.

Zusätzlich soll das "VSS Shadow Copy Restore"-Feature Windows-Clients erlauben, frühere Versionen ihrer Files zu finden und wiederherzustellen. VDS soll dagegen die Konfiguration von Disk-Arrays vereinfachen.

Die Technologie soll eine Standardmethode für den Anschluss von Speichersystemen bieten. Dabei könne es sich nach Aussagen von Microsoft genauso um lokale Speicher wie Storage Area Networks handeln.

Daneben stellte der Konzern seinen Content Manager Server 2002 vor. Der Server soll die nächste E-Business-Initiative von Microsoft, Codename Jupiter, unterstützen. Dabei soll die Integration von XML-Services in Geschäftsprozesse weiter vorangetrieben werden.