ScanSoft kauft Philips-Sprachsteuerung
Philips gibt seine Abteilung für sprachgesteuerte Anwendungen für 36 Mio. USD ab.
Der Elektronikkonzern und der US-Anbieter für Texterkennung ScanSoft haben heute eine Vereinbarung über den Verkauf des Geschäftsbereichs Philips Speech Processing mit den Geschäftseinheiten Telefonanwendungen und Sprachsteuerung sowie der dazugehörigen Patente geschlossen.
Der Bereich Diktiersysteme von Philips Speech Processing, [für die Verschriftung von gesprochenen Texten], ist in der Transaktion nicht enthalten. In Deutschland sind von dem Verkauf rund 160 Mitarbeiter am Standort Aachen betroffen. Die Betriebsstätten in Dallas und Taiwan werden ebenfalls von ScanSoft übernommen.
ScanSoftDetails
ScanSoft erwirbt den Bereich Speech Processing für 36 Millionen Euro, davon drei Mio. Euro in bar, fünf Mio. Euro in Eigenwechseln und 28 Mio. Euro als nachrangige Schuldverschreibungen in abgezinster Form, wandelbar in Stammaktien von ScanSoft zu je sechs USD.
Die Transaktion wird noch den handelsüblichen Abschlussbedingungen unterzogen. Der Vertragsabschluss soll im Laufe des ersten Quartals 2003 vollzogen werden.
Auf der Basis des Spracherkennungssystems "SpeechPearl" und der Telefonieplattform "SpeechMania" sowie einer Anwendung für Auskunftsdienste bietet die Geschäftseinheit Telefonanwendungen, Lizenzen und Komplettpakete für vernetzte Spracherkennung. Zu den Kunden zählen Nutzer von integrierten Telefonsystemen und Netzbetreiber.
