Spielefirma bezahlt Rasern den Strafzettel
Acclaim Entertainment, inzwischen berühmt für seine unkonventionellen Werbemethoden, startet in Großbritannien eine neue umstrittene Kampagne, um den Launch seines Rennspiels "Burnout 2" zu feiern.
Am Tag der Veröffentlichung von "Burnout 2" will Acclaim allen Temposündern, die einen Strafzettel wegen zu schnellen Fahrens kassiert haben, die Geldbußen bezahlen.
"Burnout 2: Point of Impact" soll am 11. Oktober für Playstation 2 erscheinen.
Government is not amused
Die britische Regierung zeigt sich von Acclaims Werbeeskapaden
wenig begeistert. Sie bezeichnet die Aktion als verantwortungslos,
Acclaim motiviere damit ganz einfach nur zu gefährlichem Fahren.
Acclaim10.000 USD für ein Baby namens "Turok"
Acclaim ist bei der Werbung für seine Spiele keine Aktion zu gewagt.
Erst im August bewarb der Spiele-Hersteller den Launch des Spiels "Turok: Evolution" in Großbritannien, indem man fünf Freiwillige suchte, die in die Rolle des Spielhelden "Turok" schlüpfen und seinen Namen für ein Jahr annehmen.
Wurden in Großbritannien noch läppische 785 Euro für den Namenswechel ausgelobt, bot Acclaim in den USA demjenigen, der seinem am 1. September geborenen Baby den Namen "Turok" gibt, Sparbriefe im Wert von 10.000 USD.
Werbetafeln auf Grabsteinen
Im März dieses Jahres bot Acclaim den Verwandten von jüngst
Verstorbenen an, einen Teil der Kosten für die Bestattung zu
übernehmen, und beanspruchte im Gegenzug eine kleine Werbefläche auf
dem Grabstein selbst, um mit einem Bild des Hauptcharakters und
einem Logo des Spiels "Shadow Man 2" zu werben.
Spielewerbung auf Grabsteinen
