Die Haut als Breitbandkabel
Datentransfer quasi per Händedruck verspricht eine neue Technologie aus Japan, bei der die Leitfähigkeit der menschlichen Haut für die Übertragung von Daten genutzt wird.
Wie die Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun" am Montag berichtete, entwickelte der Telekomkonzern NTT DoCoMo ein System, das den Datenaustauch über die Haut mit einer Geschwindigkeit von zehn Megabit pro Sekunde erlaubt.
Datenübertragung per LeuchtstoffröhreHändedruck und Handheld
Das entspricht der Leistungsfähigkeit eines herkömmlichen Zehn-Megabit-Ethernets.
Eingesetzt werden soll die Technologie beispielsweise zur Verbindung von Handhelds: Ein Händeschütteln reiche, um elektronische Post, Kontaktadressen oder Termine zwischen zwei Personen auszutauschen.
