Roboter gehören bald in jeden Haushalt
Haushaltsarbeiten wie Boden schrubben, Staub saugen, Geschirrspüler ausräumen oder Tisch decken könnten bald der Vergangenheit angehören - zumindest, wenn man über das nötige Kleingeld verfügt.
Ein neuer Bericht der UNO besagt, dass Haushaltsroboter in einiger Zeit genauso alltäglich sein werden, wie Mobiltelefone oder PCs.
Laut der Studie werden die Verkaufszahlen in den nächsten 10-15 Jahren, dank immer besserer Performance der Roboter und fallenden Preisen, drastisch steigen.
Jährliche Studie der UNO
Die jährliche Erhebung der UN Economic Commission for Europe
prognostiziert, dass mit der Verbreitung von PCs und
Internetverbindungen und der Zunahme des digitalen Wissens, der
Übergang zu immer mehr Robotern einhergeht.
UN Economic Commission for EuropeMikrochips sind Grundlage der Vernetzung
Futurologen träumen schon seit Jahrzehnten, dass ihre Vision vom Blech-Butler war wird. Doch oft waren die Forscher einfach zu festgefahren auf veraltete Vorstellungen der 50er-Jahre, wie zum Beispiel aus der Serie "The Jetsons".
Die Grundlage für automatisierte Häuser ist dank der steigenden Mikrochip-Dichte in Geräten wie Alarmanlagen, Kühlschränken, Heizungen etc., inzwischen geschaffen.
Durch diese Computerisierung sind die Geräte in der Lage miteinander zu kommunizieren, über eine Kabelverbindung oder auch drahtlos. Die Haushaltsroboter werden über Mobiltelefone und Terminal gesteuert werden.
Staubsauger-Roboter wird getestet
Der japanische Elektronik-Hersteller Matsushita testet einen
staubsaugenden Roboter, der in zwei bis drei Jahren in Japan für
knapp 4.000 USD auf den Markt gebracht werden soll. Doch das
namenlose Testmodell hat jedoch noch seine Macken. Es stößt immer
noch gegen Stuhlbeine und schafft es nicht in den Ecken zu saugen.
Autonomer Staubsauger-RoboterBlechkisten putzen und wischen um die Wette
Von 1. bis 3. Oktober hat in Lausanne die erste Weltmeisterschaft der Putzroboter stattgefunden. 15 Teams aus sechs Ländern ließen ihre putzenden Blechkisten in den Kategorien Fußbodenreinigung und Fensterputzen gegeneinander angetreten.
Im Fensterputz-Bewerb konnte sich das Team aus Lübeck gegen die Konkurrenz des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung durchsetzen. Das japanische Team fiel wegen technischer Schwierigkeiten aus.
Der Gewinner "Wictor" [Window Cleaning Thorougly Operating Robot] hat aber noch mit Aufbauproblemen zu kämpfen. Die Montage am Fensterrahmen ist noch zu umständlich und benötigt die Mithilfe von zwei Personen.
Insgesamt nahmen über ein Dutzend Roboter von internationalen Forscherteams an dem Wettbewerb teil.
Bei den Bodenputzern belegte ein Team tschechischer Studenten den ersten Platz, vor zwei weiteren deutschen Teams. Den vierten Platz erreichte wieder das Team aus Lübeck.
Cleaning Robot Contest
