Millionen Rechner von "Bugbear" infiziert
Der E-Mail-Wurm "Bugbear" breitet sich nach Einschätzung von Experten rasend schnell aus und hat innerhalb weniger Tage Millionen Windows-Computer weltweit befallen.
Bugbear sei bereits in ganz Westeuropa, den USA, Australien, Indien und Brasilien aufgetreten, warnten die Anti-Viren-Experten von Network Associates.
Innerhalb weniger Tage erhielt Network-Associates-Konkurrent Symantec mehr Meldungen über infizierte Computer als beim mächtigen "Klez"-Virus im Februar.
Nur Windows-Rechner betroffen
"Bugbear" gilt als sehr aggressiv, kann aber mit Hilfe der
neuesten Versionen der Antiviren-Programme entdeckt und gelöscht
werden. Der Wurm greift nur Rechner mit Windows-Betriebsystemen an,
Computer mit Macintosh, Unix oder Linux sind demnach nicht
gefährdet.
Kostenloses Removal-ToolBugbear verschickt sich selbst vielfach weiter und ködert mit Betreffzeilen, die denen von Spammails sehr ähnlich sind ["150 Free Bonus", "Daily Email Reminder", Today Only", "Greets!", "Get 8 FREE issues - no risk!", etc.].
Wie die E-Mail-Betreffzeile kann auch der 50.688 Byte große Virus verschiedene Namen tragen, die eine doppelte Datei-Endung besitzen, also etwa ".doc.pif". Der Name endet auf .exe, .scr oder .pif.
Weitere Details zum Bugbaer-WurmDer Wurm nutzt weiters eine seit längerem bekannte Sicherheitslücke im Outlook bzw. Internet Explorer 5.01 und 5.5 aus, um sich schon durch das alleinige Betrachten [Autovorschau] zu aktivieren.
Update zum Internet Explorer
