Antinobelpreise 2002 wurden verliehen
Die Antinobelpreise 2002 [Ig-Nobelpreis] stehen fest. Die Preise für besonders unehrenhafte wissenschaftliche Leistungen, die nicht zu wiederholen sind bzw. nicht wiederholt werden sollten, wurden am Donnerstag in den Räumlichkeiten der Harvard University verliehen.
Ausgezeichnet wurde unter anderem die Erforschung der Frage, warum verliebte Strauße in der Aufzucht versagen, ein japanischer Hundegebell-Übersetzer, die Arbeiten an der Hodenasymmetrie bei Männern und in der Bildhauerei.
Der japanische Spielzeugproduzent Takara hat ein Gadget entwickelt, das Hundegebell übersetzen können soll.
Gadget lässt Hunde "sprechen"Elefantenhaut und Hoden und Bier
Kannoth Sreekumar von der Kerala Agricultural University in Indien erhielt den Ig-Nobelpreis für Mathematik. Er schätzte die Gesamtoberfläche indischer Elefanten.
Den Ig-Nobelpreis für Physik erhielt Arnd Leike von der Universität München. Er bewies, dass die Bierkrone einem exponenziellen Zerfallsgesetz folgt.
Chris McManus vom University College London erhielt den Ig-Nobelpreis für Medizin für die Lösung eines Langzeit-Themas: Die Hodenasymmetrie bei Männern und bei antiken Skulpturen. McManus untersuchte 107 anatomisch korrekte männliche Statuen. Dies vor dem Hintergrund, dass ein Kunsthistoriker im 18. Jahrhundert behauptete: Bei Statuen ist der linke Hoden immer größer als in der Natur. McManus musste dem Historiker in dem Fall Recht geben - tatsächlich ist bei den meisten Statuen der linke Hoden größer. Falsch liege der Historiker im natürlichen Fall: Bei Männern ist gewöhnlich der rechte Hoden größer.
Ig-Nobelpreis
