Hilfsarbeiter stahl Promi-Identitäten
Ein Hilfarbeiter, der den "bisher größten" Identitäts-Diebstahl über das Internet" begangen und dabei "die reichsten" Amerikaner beraubt haben soll, hat sich in allen Anklagepunkten schuldig bekannt.
Ein US-Gericht beschuldigt den 32-Jährigen, sich online zahlreiche Kreditkartendetails von durchwegs reichen und teilweise prominenten Amerikanern verschafft und durch deren Verwendung einen Schaden von 80 Millionen USD angerichtet zu haben.
Die Schadenssumme wurde vor allem durch Überweisungen auf eigens angelegte Konten erreicht. Die entsprechenden Konten hatte der Angeklagte wiederum unter verschiedenen gestohlenen Identitäten eröffnet.
Identitäts-Diebstahl im NetzHilfestellung von Forbes
Bei seiner Festnahme vor rund einem Jahr fand die die Polizei nicht weniger als 800 gefälschte Kreditkarten und 20.000 Rohlinge.
Die Karten waren teils Fälschungen der Kreditkarten Prominenter, darunter angeblich Paul Allen, George Lucas, Oprah Winfrey, Ross Perot, Larry Ellison und Michael Bloomberg. Passend zu den Karten hatte der Angeklagte auch Sozialversicherungsnummern, Adressen, Telefonnummern und andere persönliche Details "gesammelt".
Der Fälscher hatte sich dabei offensichtlich von der Forbes-Liste der reichsten Amerikaner "inspirieren" lassen.
"Bill-Gates-Viagra-Hacker" freigesprochenMotive
Der Fälscher bekannte sich zwar jetzt schuldig, gab aber an, dass Geld nie sein Motiv gewesen sei.
Vielmehr seien seine Fälschungen und "Identitätsdiebstähle" Resultat von massiven psychischen Störungen.
