03.10.2002

DETEKTIV

Bildquelle: waldt

Eine Windows-Absturzstatistik

50 Prozent der Abstürze von Microsofts Betriebssystemen oder Windows-Programmen sind auf lediglich ein Prozent der Programmierfehler zurückzuführen.

Aus Fehlern lernen

In einer Mitteilung an verschiedene Kunden teilte Microsoft-Chef Steve Ballmer mit, die Daten zur Überarbeitung der Software nutzen zu wollen. So soll eine deutliche Steigerung der Stabilität des Systems erreicht werden.

Erste Erfolge hätten sich bereits eingestellt. Durch die Nutzung der Watson-Berichte konnte die Zahl der Abstürze der Entwicklungsumgebung Visual Studio.Net, die im Februar veröffentlicht wurde, nach Angaben des Redmonder Konzerns um 74 Prozent reduziert werden.

Mittlerweile hat Microsoft 450 Software-Unternehmen den Zugriff auf die zentrale Watson-Datenbank gewährt. So sollen in Zukunft auch verstärkt Konflikte zwischen der Software von Drittherstellern und Microsoft-Produkten abgebaut werden.