Vivendi-Game-Sparte soll an NASDAQ
Nach Angaben der Pariser Wirtschaftszeitung "Les Echos" will der krisengeschüttelte französische Mischkonzern Vivendi Universal seine Tochtergesellschaft für Videospiele an die NASDAQ bringen.
Die Operation soll im ersten Halbjahr 2003 stattfinden und 800 Millionen USD [813 Millionen Euro] einbringen. Laut "Les Echos" wird der Konzern zwischen 51 und 60 Prozent der mit 1,5 bis 2,5 Milliarden USD bewerteten Tochter behalten.
Medienkonzern will Beteiligungen für zwölf Mrd. Euro
abstoßen
Vivendi-Geschäftsführer Jean-Rene Fourtou hatte bereits bei der
Vorstellung eines Sanierungsplans zur Rettung des Großunternehmens
betont, dass er einen Teil der Gesellschaft abgeben, allerdings die
Mehrheit an Kapital beibehalten wolle.
Ein Rettungsplan für VivendiMächtige Spielesparte
Vivendi Universal Games [VUG] kontrolliert die Videospiel-Produktionsfirmen Blizzard Entertainment, Sierra, Black Label Games, NDA Productions, Universal Interactive und Massive Entertainment.
Zu ihren großen Erfolgen zählt die Spielserie "Warcraft", deren dritte Ausgabe sich seit vergangenem Juli bereits in 1,5 Millionen Exemplaren verkauft hat. VUG rechnet heuer mit einem Jahresumsatz von 750 bis 850 Millionen Euro.
Vivendi Universal Games
