02.10.2002

ONLINEGAMBLING

Bildquelle: ORF

US-Kongress blockiert Zahlungen

Das amerikanische Unterhaus [Congress] hat am Dienstag [Ortszeit] ein Gesetz beschlossen, dass Zahlungen an Online-Kasinos verbietet.

Man will damit erreichen, dass Banken und andere Finanzinstitutionen kein Geld an die Offshore-Betreiber von etwa 1.500 Gambling-Sites weiterleiten.

In den USA selbst ist Online-Glücksspiel überall außer in Nevada untersagt.

Noch nicht in Kraft

Ob das Gesetz aber tatsächlich in Kraft treten wird, ist noch unklar.

Das Oberhaus [Senate] muss noch vor der im kommenden Monat aufgrund von Wahlen anstehenden Auflösung des Congress' dem Gesetzesvorschlag zustimmen. Im Senat wurde wenig diesem Thema aber bislang wenig Zeit gewidmet.

Allerdings blockieren laut einem letzte Woche veröffentlichten Bericht der Regierung die meisten großen Kreditkartenunternehmen bereits von sich aus die Weiterleitung von Geldern an die virtuellen Spielhöllen.

Verlierer zahlten Kreditkartenrechnung nicht

Grund für diese Maßnahme sind schlechte Erfahrungen. Viele Kunden der Kreditkartenunternehmen haben sich bereits geweigert, ihre entsprechenden Rechnungen zu begleichen.

Auch das Online-Zahlungsunternehmen PayPal überlegt, unter anderem aufgrund von starkem Druck aus New York, die inkriminierten Zahlungsflüsse zu unterbinden.