US-Kongress blockiert Zahlungen
Das amerikanische Unterhaus [Congress] hat am Dienstag [Ortszeit] ein Gesetz beschlossen, dass Zahlungen an Online-Kasinos verbietet.
Man will damit erreichen, dass Banken und andere Finanzinstitutionen kein Geld an die Offshore-Betreiber von etwa 1.500 Gambling-Sites weiterleiten.
In den USA selbst ist Online-Glücksspiel überall außer in Nevada untersagt.
Netz macht Spielsüchtige süchtiger
Immer mehr europäische Internet-Nutzer frönen dem
Online-Glücksspiel, teilt das Marktforschungsunternehmen NetValue
mit.
Online-Casinos florieren in EuropaNoch nicht in Kraft
Ob das Gesetz aber tatsächlich in Kraft treten wird, ist noch unklar.
Das Oberhaus [Senate] muss noch vor der im kommenden Monat aufgrund von Wahlen anstehenden Auflösung des Congress' dem Gesetzesvorschlag zustimmen. Im Senat wurde wenig diesem Thema aber bislang wenig Zeit gewidmet.
Allerdings blockieren laut einem letzte Woche veröffentlichten Bericht der Regierung die meisten großen Kreditkartenunternehmen bereits von sich aus die Weiterleitung von Geldern an die virtuellen Spielhöllen.
Übereifrige Griechen
Nachdem Griechenland wegen eines restriktiven Gesetzes, das
ursprünglich gegen Glücksspielautomaten gedacht war, aber praktisch
alle elektronischen Spiele untersagte, in den letzten Wochen in die
Schlagzeilen geraten war, hat jetzt das Finanzminsterium die Lage
geklärt.
Griechenland hebt Game-Verbot aufVerlierer zahlten Kreditkartenrechnung nicht
Grund für diese Maßnahme sind schlechte Erfahrungen. Viele Kunden der Kreditkartenunternehmen haben sich bereits geweigert, ihre entsprechenden Rechnungen zu begleichen.
Auch das Online-Zahlungsunternehmen PayPal überlegt, unter anderem aufgrund von starkem Druck aus New York, die inkriminierten Zahlungsflüsse zu unterbinden.
