Handytickets für Berliner Verkehrsbetriebe
Die Berliner Verkehrbetriebe führen in einem ersten Feldversuch ein Handyticket ein. Teilnehmen an dem Projekt Telepay können nur Kunden bei E-Plus.
Der Fahrgast schreibt dazu eine SMS an eine von zwei Nummern. Umgehend soll dann eine Bestätigungs-SMS eintreffen, die dann 2,10 Euro bzw. 6,10 Euro kostet, und als zwei Stunden-Ticket bzw. als Tageskarte gilt. Anhand des Datums, der Uhrzeit, des Passwortes, der Ticket-ID und der Absendernummer sollen die Kontrolleure die Gültigkeit des Handytickets erkennen.
Feldversuch im Oktober
Der Feldversuch findet in Berlin vom 2.Oktober 2002 bis zum
31.Oktober 2002 statt. Sollten bereits 10.000 Tickets vor dem 31.10.
2002 verkauft sein, so wird der Feldversuch vorzeitig abgeschlossen.
Wenn das Handy nicht funktioniert, hat der Fahrgast Pech: In dem
Fall wird er wie ein gewöhnlicher Schwarzfahren behandelt.
Berliner VerkehrbetriebeKorrekte Rechnungsstellung getestet
Die BVG will die Akzeptanz des Tickethandys testen und herausfinden, ob die technische Lösung in Zusammenarbeit mit dem Netzbetreiber E-Plus funktioniert, ob der Kunde sein Ticket in einem vertretbaren Zeitraum erfolgt und ob die Rechnungsstellung korrekt erfolgt.
Da das Telepay-Verfahren in Bussen und Bahnen der deutschen Hauptstadt bis heute jedoch noch nirgends beworben wird, ist ein positiver Verlauf jedoch fraglich.
