Niemand nutzt MMS
Die hohen Erwartungen der österreichischen Mobilfunkindustrie in die neue Handytechnologie MMS [Multimedia Messaging Services] sind bisher weitgehend unerfüllt geblieben.
Nur 17 Prozent der Handybesitzer interessieren sich für das Verschicken von Fotonachrichten via Handy, für neun Prozent ist der SMS-Nachfolgestandard "sehr interessant".
1.000 Befragte
Dies geht aus einer im Auftrag vom Handybetreiber One im August
unter 1.000 Österreichern durchgeführten Umfrage des Marktforschers
Integral hervor.
Integral44 Prozent der Teenager mit Interesse
Das größte Interesse weckt MMS derzeit bei Jugendlichen. 44 Prozent der 14- bis 19-jährigen interessieren sich laut Umfrage für die neuen Services. Bei den 20- bis 29-Jährigen beträgt dieser Anteil ein Viertel.
Insgesamt finden 22 Prozent der Männer und 14 Prozent der Frauen das Versenden von multimedialen Nachrichten via Handy interessant.
20 Prozent wünschen sich MMS-Handy vom Christkind
MMS-fähige Handys werden derzeit noch als kostspielige Rarität in
den Shops gesehen. Nur sechs Prozent aller MMS-Interessierten wollen
sich laut Umfrage in den nächsten Monaten auch ein Handy kaufen.
Rund 20 Prozent der Befragten wünschen sich ein MMS-Handy aber noch
heuer als Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk.
MMS-Handy Nokia 3650Rat der Freundin via MMS einholen
85 Prozent der Befragten, die an MMS interessiert sind, würden ein MMS-Handy dazu nutzen, um Fotonachrichten an andere MMS-Handys zu verschicken.
56 Prozent würden Fotos auch an E-Mail-Adressen versenden und rund ein Viertel würde Fotos für andere abrufbar ins Web stellen.
Bei der Nutzung selbst zählt vor allem der Spaßfaktor. Der Versand von Urlaubsfotos, Partyfotos und Selbstportraits steht bei den Teenagern hoch im Kurs.
Doch auch der praktische Nutzen wie die mobile Hilfe der besten Freundin bei einer Kaufentscheidung oder ein schnelles Foto bei einem Versicherungsschaden überzeugen MMS-Interessierte.
