Eutelsat verschiebt Börsegang
Der im Juli vergangenen Jahres privatisierte französische Satellitenbetreiber Eutelsat hat den im Februab für das laufende Jahr beschlossene Börsegang nun auf unbestimmte Zeit verschoben. Erst "wenn es die Marktumstände ermöglichen" will man den IPO durchführen.
Vorgesehen war noch heuer durch eine Platzierung von 30 Prozent der Aktien an der Börse 500 Millionen Euro zu lukrieren. Welche Auswirkungen dieser Finanzierungsausfall auf die Pläne, nächstes Jahr sechs derzeit in Bau befindliche Satelliten in eine Umlaufbahn zu befördern, hat, ist noch unklar.
Das Unternehmen mit zuletzt 670 Millionen Euro Jahresumsatz und 18 Satelliten ist einer der weltgrößten Satellitenbetreiber im Bereich der Fernseh-, Telekommunikations- und Internet-Dienste.
Durch den Börsengang sollte das weitere Wachstum des Unternehmens gesichert und die Expansion auf die amerikanischen Märkte und den indischen Subkontinent ermöglicht werden.
Februar 2002: Eutelsat noch heuer an die Börse
