"Internetpiraterie ist unvermeidbar"
Anlässlich einer Studie von KPMG fordern Experten Medienunternehmen zum Umdenken auf. Demnach sind ständige Anstrengungen, Medienpiraterie zu verhindern, schlicht sinnlos.
Die Unternehmen müssten vielmehr neue Möglichkeiten finden, ihre Musikfiles und digitalen Filme gewinnbringend zu vermarkten.
Laut KPMG wäre die Problematik absolute "Chefsache", immerhin belaufen sich die geschätzten jährlichen Verluste weltweit auf bis zu zehn Milliarden USD. Laut KPMG hätten es die Medienunternehmen verabsäumt, Lizenzgebühren auch von Websites einzufordern.
KPMGMarktwirtschaft
"Sie regen sich fürchterlich über Seiten wie Napster auf. Aber warum existieren solche Tauschbörsen? Weil der Markt es verlangt", so Ashley Steel von KPMG.
Die Mediengiganten hätten laut Steel seit Aufkommen der Piraterie permanent versucht, Leute daran zu hindern, Raubkopien anzulegen. Doch auch die ausgeklügeltste Soft- und Hardware konnte dies nicht bewirken:
"Solche technischen Raffinessen bedeuten, dass die Hacker ein paar Tage länger brauchen, mehr nicht", kritisiert Steel.
