Linux-Cluster simuliert Atombomben
Das Los Alamos National Laboratory nutzt künftig einen auf Linux basierenden Supercomputer zur Simulation und Analyse von Atomwaffen.
Der rund sechs Millionen USD teure Rechner arbeitet mit 2.048 Prozessoren und mehr als 30 GB Arbeitsspeicher.
Um die Zuverlässigkeit des Systems zu erhöhen und die Anzahl beweglicher Bauteile zu minimieren, verzichtet der Hersteller Linux Networx auf den Einbau interner Festplatten.
Das Unternehmen mit Sitz in Sandy im US-Bundesstaat Utah verwendet für das geclusterte System eine quelloffene BIOS-Variante ["LinuxBIOS"]. Sie soll unter anderem den Bootvorgang erheblich beschleunigen.
Linux NetworxTop Five
Die Wissenschaftler aus Los Alamos greifen auf eine eigene Linux-Version zurück, die auf dem Kernel von Red Hat basiert.
Nach der Installation Ende des Jahres soll der Rechner mit der Bezeichnung "The Science Appliance" zu den fünf leistungsstärksten Supercomputern der Welt gehören.
