24.09.2002

MICROSOFT

Bildquelle: ms

"Xbox-Neu" gegen Hacker und Kosten

Microsoft hat seine Konsole Xbox mit "kleineren Änderungen" versehen, die zum einen die Kosten senken und zum anderen "die Sicherheit erhöhen" sollen.

Mit dem letzten Punkt zielt der Konzern offensichtlich auf den Einsatz der populären Mod-Chips. Die Chips dienen der Aushebelung von Schutzmechanismen in der Xbox, um kopierte Spiele und andere nicht lizenzierte Software betreiben zu können.

In einschlägigen Foren, wie dem auf der Site "Xbox-Hacker", wird bereits berichtet, dass die Konsolen, die derzeit frisch aus der Produktion kommen, nicht mit den derzeit verfügbaren Mod-Chips kompatibel sind.

Hacker gefunden

Microsoft sucht bereits seit geraumer Zeit ganz offiziell "Xbox-Spezialisten", die die Mod-Chips unter die Lupe nehmen sollen.

Wie der Job-Description zu entnehmen ist, ist das Sammeln, Evaluieren und Analysieren der auf dem Markt befindlichen Mod-Chips Kernbestandteil der beruflichen Aufgabe. Entsprechende Sicherheitsdesigns, die den Mod-Chips entgegenwirken, sollen mitentwickelt werden.

Kosten reduzieren

Neben der Bekämpfung der von MS ungeliebten Mod-Chips soll auch die Realisierung von Kostenersparnissen zu Änderungen im Xbox-Design geführt haben.

Um dem Preisverfall der Konsole entgegenzuwirken, hat Microsoft die Produktionsstätte für den europäischen Markt bereits nach Doumen in China verlegt, wo bereits die Konsolen nach dem neuen Design gefertigt werden.

Die Fertigung in Mexiko, von wo aus die Konsolen nach Nordamerika geliefert werden, soll demnächst folgen.