Smarte Uhr entscheidet die Weckzeit
David Hunt dürfte der pünktlichste Student Großbritanniens sein - wenn seine Erfindung hält, was sie verspricht.
Er hat einen Wecker namens "Rise" erfunden, der über eine Telefonleitung ins Internet einsteigen und Informationen sammeln kann. Konkret soll er von verschiedenen zuvor eingestellten Quellen Daten über die aktuelle Straßenverkehrslage sammeln.
Der Besitzer muss am Vorabend seinen Standort, das Ziel der morgendlichen Fahrt sowie die gewünschte Ankuftszei programmieren. Das Gerät errechnet aufgrund dieser Daten und der Verkehrssituation die voraussichtliche Reisedauer und weckt zur entsprechenden Uhrzeit.
Im Bild der Prototyp
Die naheliegende Frage ist, wann Mobiltelefone mit derartigen
Funktionen ausgestattet werden. Sie verfügen in der Regel sowohl
über Internetzugang als auch über einen Wecker. In vielen Haushalten
haben sie auch schon herkömmliche Alarmuhren abgelöst.
Handys als SMS-Zentrale, Wecker, AdressbuchLänger schlafen
Dadurch soll nicht nur Zuspätkommen verhindert, sondern auch die mögliche Schlafdauer optimal ausgenutzt werden. Sinnloses Frühaufstehen könnte damit der Vergangenheit angehören.
Da die meisten Menschen, mit oder ohne Wecker, aber sowieso eher zu spät als zu früh aufstehen, sieht der Erfinder weiteres Entwicklungspotenzial in seinem Gerät:
"Es könnte Kollegen über voraussichtliche Verspätungen des Users informieren und schnellere Alternativrouten für den Weg vorschlagen sowie Informationen über öffentliche Verkehrsmittel oder Flugzeitänderungen aufbereiten."
Partnersuche
Die Erfindung, die bereits im Mai fertiggestellt und seither von David Hunt selbst getestet worden ist, hat bereits das Interesse einiger Firmen geweckt. Hunt hofft nun auf einen Vertrag mit einer Autofahrerorganisation, da diese über entsprechende Datenbanken mit Informationen über die aktuelle Verkehrssituation verfügen.
