Star-Trek-Technologien für Mediziner
Ein an Star-Trek-Kommunikatoren erinnerndes Kommunikationssystem hat der kalifornische Anbieter Vocera entwickelt.
Mit dem Ansteck-Klipp soll dabei perfekte Kommunikation in Krankenhäusern und ähnlichen Gebäuden ermöglicht werden.
Das System stellt eine Verbindung von lokalen WLAN-Netzen, Telefon und Sprachsteuerung dar.
Ab Oktober 2002 in den USA
Das System besteht aus einer speziellen Steuer-Software, die auf
einem Server installiert wird, den Klipps, die über das
WLAN-Protokoll mit dem Server verbunden sind sowie den
entsprechenden Antennen-Anlagen. Das Vocera Communications System
soll ab Oktober 2002 in den USA erhältlich sein. Der Preis für eine
75-User-Lizenz beginnt bei 20.000 USD, ein Ansteck-Klipp soll 400
USD kosten.
Vocera"Rufe Dr. Carter"
Jeder Mitarbeiter, der im Gebäude oder auf dem Gelände unterwegs ist, trägt einen kleinen Ansteck-Klipp, über den er jederzeit mit jedem anderen Mitarbeiter verbunden werden kann.
Dazu drückt der Nutzer nur einen Knopf an dem Klipp und kann dann frei sprechend kommunizieren.
Dabei kann die Verbindung nach Name ["Rufe Dr. Carter"], nach Funktion ["Rufe einen Unfallchirurgen"], nach Aufenthaltsort ["Finde jemanden im Besprechungsraum"] und natürlich mittels Telefonnummer oder Durchwahl hergestellt werden. Auch der Versand einer Sprachnachricht an eine Gruppe von Personen ist möglich. Anrufe können auch weitergeleitet werden.
Diagnosegerät ohne Körperberührung
Auch ein neu entwickeltes Untersuchungsgerät erinnert stark an
Star-Trek-Technologien. Das Gerät kann Körperfunktionen wie
Durchblutung, Herzfunktionen und Wundheilung messen, ohne die Haut
dabei zu berühren. Das Hightech-Gerät funktioniert mit
Lichtreflexion: Potenzielle Gesundheitsstörungen werden dadurch
sichtbar gemacht, wie viel Licht absorbiert wird. Die Technologie
basiert auf einer konventionellen Technik namens
Photoplethysmographie [PPS].
Loughborough Universität
