Virtuelle Tastatur für mobile Geräte
Mobile Geräte werden immer kleiner und leichter, gleichzeitig schrumpfen aber auch die Bedienelemente von Handys und Handhelds, und die Eingabe von Texten wird auf den winzigen Tastaturen immer schwieriger.
Das Silicon-Valley-Start-up Canesta hat nun ein Chipset für den Einbau in mobile Geräte entwickelt, das auf jede beliebige Oberfläche eine "virtuelle Tastatur" projizieren kann.
Das Canesta-Chipset beinhaltet ein Keyboard-Sensor-Modul, eine Lichtquelle und den Projektor.
Das ChipsetMaus- und Keyboard-Funktionalität
Dabei soll die Eingabe der Daten wie auf einer echten Tastatur erfolgen. Der winzige Sensorchip erkennt die Eingabe anhand der Fingerbewegungen und übersetzt die Bewegungen dann in entsprechende Anschläge. Auch die Mausfunktion kann so simuliert werden.
Durch den Abstand des Projektors zur Fläche lässt sich die Größe des Keyboard-Images verändern.
Als Projektionsfläche soll dabei jeder beliebige flache Gegenstand wie etwa eine Aktenmappe dienen können.
Das Gerät soll im Sommer 2003 auf den Markt kommen.
Bereits auf der CeBIT 2002 hat das israelische Unternehmen VKB eine projizierte Tastatur aus Laserlicht, auf der wie auf einem herkömmlichen Eingabegerät getippt werden kann, vorgestellt. Siemens wollte das Produkt vertreiben und in seine Mobiltelefone integrieren.
Lasertastatur für Handys
