Gesichtserkennung per Infrarot-Kamera
Die österreichische Firma InteBiometrics zeigt auf der Ifabo 2002 sein Gesichtserkennungssystem "IBsecureCam":
"Wir entwickeln das System seit dem Jahr 2000. Zurzeit konzentrieren wir uns vor allem auf die Erkennungsgenauigkeit und die Sicherheit der Datenübertragung", erklärte Peter Wolfram, der Geschäftsführer des Unternehmens, auf der Messe.
Kernstück des Systems ist die "weitgehend vandalismussichere" Infrarot-Kamera, die vom Unternehmen selbst entwickelt wurde. Das System kann nach Angaben von InteBiometrics nicht durch ein vorgehaltenes Bild vor der Linse getäuscht werden.
Die IBsecureCam wird zurzeit vor allem für Zutrittssysteme eingesetzt. Allerdings arbeitet der österreichische Hersteller für Bankterminals, das Unternehmen GZT, daran, das System in Geldausgabeautomaten zu integrieren. Die ersten Terminals mit eingebauter IBsecureCam für die Identifizierung der Bankkunden sollen noch in diesem Jahr in der Praxis getestet werden.
InterBiometrics"Eindeutige" Identifizierung
Die Kamera filtert das gesamte Tageslicht aus und beleuchtet das Gesicht mit Infrarotdioden. Ein Bild oder Monitor vor der Linse erscheint damit als weiße Fläche während Personen "eindeutig" erkannt werden.
Gekoppelt ist die Kamera mit "einem neuronalen Netz", das die Gesichtszüge einer Person innerhalb weniger Augenblicke erlernt und wiedererkennt. InterBiometrics hat in die IBsecureCam seinen "iBotton" integriert, der eine eindeutige Identifizierung der Kamera sowie eine sichere Verschlüsselung der Übertragung zu einem Zentralsystem ermöglichen soll.
