Neue Technik für Kommunikations-Chips
Intel will seine Kommunikations-Chips zukünftig mit demselben 90-Nanometer-Prozess fertigen wie seine PC-Prozessoren.
Dazu sollen Transistoren auf der Basis von Silizium-Germanium verwendet werden, die für besonders hohe Taktfrequenzen geeignet sind.
Durch die Vereinheitlichung der Produktionsprozesse sollen Chips für Kommunikationsanwendungen wie Handys billiger werden. Gleichzeitig wird so die Auslastung der Produktionsstätten des Konzerns erhöht.
Schneller und billiger
"Diese Integration von Kommunikations- und Computing-Technologien
ermöglicht uns die Produktion von Mikrochips, die zwei Mal so
schnell sind, 2,5 Mal so viele Transistoren enthalten und deutlich
billiger sind als alle bestehenden Systeme", erklärte Sean Maloney,
General Manager von Intels Communication Group.
Intel bringt leistungsfähigere ChipsAnalog und digital auf einem Chip
Der neue Produktionsprozess kombiniert die 90-Nanometer-Herstellungstechnologie für die Prozessoren der nächsten Generation mit der "Mixed Signal"-Technologie, die analoge und digitale Funktionen ermöglicht, auf einem einzelnen Chip.
Bisher waren solche Lösungen, wie für die Umwandlung von Sprache oder Lichtsignalen in digitale Daten, immer auf mehrere Chips verteilt, so Intel. Mit der neuen Methode sollen nun die analogen Komponenten direkt in den Prozessor eines Geräts integriert werden. Zusätzlich erhöht Intel mit der Einführung von Silizium-Germanium-Transistoren die mögliche Taktgeschwindigkeit.
Im kommenden Jahr sollen die ersten Kommunikations-Prozessoren mit 90-Nanometer-Technologie auf den Markt kommen.
