14.09.2002

MATERIALICA

Nano-Röhren als magnetische Speicher

Das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden [IFW] präsentiert auf der Messe "materialica 2002" in München Kohlenstoff-Nanoröhren, die mit Eisen, Kobalt oder Nickel gefüllt sind.

Mit den dadurch entstehenden magnetischen Eigenschaften sollen sich diese Strukturen für künftige magnetische Datenspeicher eignen.

Mit ferromagnetischen Werkstoffen gefüllte Carbon-Nanotubes sollen neue Ansätze in der Entwicklung magnetischer Datenspeicher für "Nano-Computer" von morgen ermöglichen. Wenn man einzelne Dots dieser Nanotubes eng strukturiert wachsen lassen kann, erreicht man kleinste magnetische "Bits" mit bisher nicht erreichten Abmessungen.

Magnetisch geordnet

Vor kurzem ist es den Dresdner Forschern gelungen, Methoden für das gezielte Herstellen solcher gefüllter Nanotubes mittels CVD-Verfahren zu entwickeln.

Die im Innern der Nanotubes eingeschlossenen Partikel sind durch den sie umgebenden Kohlenstoffmantel einerseits vor chemischen und elektrischen Einflüssen geschützt, können aber andererseits magnetisch geordnet werden.

Jetzt arbeitet das IFW daran, gezielt kleinste Strukturen auf Wafern herzustellen.