13.09.2002

EX ORBIT

Gewinneinbruch bei Satellitenkonzern

Der weltgrößte Satellitenkonzern und Astra- Betreiber SES Global erwartet nach einem Gewinneinbruch von 15,3 Prozent auf 125,2 Millionen Euro im ersten Halbjahr bis Jahresende keine Besserung.

Trotz der kostspieligen Übernahme von GE Americom, die sich erstmals konsolidiert niederschlage, sei das Ergebnis solide, sagte SES-Chef Romain Bausch. Er begründete den Ergebnisrückgang außerdem mit dem schwierigen Marktumfeld. Wegen wachsender Kapazitäten anderer Satellitenbetreiber steige der Preisdruck.

Neuer Satellit seit März

Die am 9. November vollzogene Übernahme des US- Satellitenbetreibers GE Americom hatte 4,8 Mrd. Euro gekostet. Im März schickte SES den 13. ASTRA-Satelliten ins All. Der ASTRA 3A versorgt Kabelnetze in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Fernsehprogrammen. Er wird außerdem für Breitband- und Internet-Dienste eingesetzt.