Täglich landen 5.000 Sites auf dem Index
Surfcontrol, Weltmarktführer bei Web- und E-Mail-Filtern meldet erstmals ein positives EBITDA von 1,69 Mio USD für das zum 30. Juni abgelaufene Geschäftsjahr.
Der Hauptteil davon wurde durch ein hervorragendes viertes Quartal beigetragen, wo man einen Umsatzzuwachs von über 50 Prozent und ein ETBIDA von 1,44 Mio. verzeichnen konnte.
Der Verlust pro Aktie im vierten Quartal wurde den Angaben zufolge von 105,7 auf 47,1 Cent reduziert.
22 Prozent Weltmarktanteil
Nach eigenen Angaben verfügt Surfcontrol über einen Weltmarktanteil von 22 Prozent und ist somit die Nummer eins.
Das Unternehmen, welches rund 400 Mitarbeiter beschäftigt, teilte ferner mit, dass man fünf Millionen URLs mit rund 900 Millionen Pages in 65 Sprachen in den Sperrindex des Filterprogrammes eingetragen habe und wöchentlich 35.000 Sites hinzufüge.
Darüber hinaus verfüge die Software über eine "Adaptive Reasoning Technology", mit der automatisch zu sperrende Seiten erkannt und kategorisiert würden.
Werbetext im O-Ton
"Allein in Deutschland entsteht der Wirtschaft durch privates Surfen am Arbeitsplatz ein Schaden von 52 Mrd. Euro pro Jahr. Das entspricht etwa dem für 2003 erwarteten Budgetdefizit von Deutschland. In Österreich und der Schweiz liegen die Verhältnisse ähnlich."

