Netzdemo gegen Überwachungsverordnung
Online-Bürgerrechtsaktivisten wollen zum Jahrestag der Terroranschläge gegen die Telekommunikations-Überwachungsverordnung [TKÜV] protestieren.
Die deutsche Umsetzung der EU-Richtlinien [ENFOPOL] sieht vor, dass Telekoms alle Verbindungsdaten 80 Tage speichern müssen, damit später die Polizei jederzeit darauf zugreifen kann. Dies gilt nicht nur für Telefongespräche, sondern auch für Internet-Daten.
Befugnisse sollen erweitert werden
Es gibt Bestrebungen, nicht nur Server-, sondern auch
E-Mailadressen zu speichern, sowie die Daten bis zu einem Jahr
aufzubewahren.
Online-Demo gegen ÜberwachungsverordnungDatenmüll für die Strafverfolger
"Der Große Bruder", so der Name der Aktivisten, hat aus Verfassungsschutzberichten eine Liste mit Homepages kompiliert, die teils rechts-, teils links- oder anders radikalen Inhalts sind. Zusätzlich wurden noch einschlägige Hacker-Sites aufgenommen.
Die Aktion soll Datenmüll für die Strafverfolger liefern.
