09.09.2002

KODAK DC5000

Bildquelle: Amazon/ORF

Stromschläge von der Digicam

Eine bislang eher von Pkw-Produzenten bekannte Maßnahme muss nun Kodak ergreifen. Auf Grund von Produktionsfehlern gibt es eine Rückrufaktion für 75.000 Digitalkameras.

Betroffen ist das Modell DC5000, welches über einen 2,3-Megapixel-CCD-Chip mit 24bit Farbtiefe, eingebauten Blitz sowie ein Zoom-Objektiv verfügt.

Bislang sind mindestens ein Dutzend User dokumentiert, die bei Benutzung der DC5000 einen Stromschlag erlitten haben. Andere Modelle sind laut Kodak nicht gefährlich.

Obacht

Besonders gefährlich sind das Wechseln der Batterie, das Einlegen der Speicherkarte und das Anstecken eines USB-Kabels.

Das Topmodell der DC-Serie, deren Geizhals-Preis derzeit bei 820 Euro liegt, wird offenbar nicht mehr hergestellt. Nach Angaben von Kodak sind aber rund 75.000 Exemplare im Umlauf.

Ein deutscher Händler, der nach eigenen Angaben noch über Lagerbestände verfügt, verlangt beispielsweise 1.329 Euro.

Service-Nummern

Wie viele DC5000 in Österreich im Umlauf sind, und ob und wie eine Rückrufaktion hier zu Lande im Detail abgewickelt werden wird, ist nicht bekannt.

Das Unternehmen trägt aber auch hier zu Lande die Kosten für die Überprüfung, für die notwendigen Reparaturen sowie für den Versand zum Kodak-Reparaturzentrum und zurück zum Kunden.

Endkunden und gewerbliche Benutzer können sich über die Rückruf-Site bei Kodak melden oder die Überprüfung des Geräts telefonisch montags bis freitags zwischen 9:00 und 17:00 Uhr vereinbaren.

Deutschland: 069 5007 0035

Österreich: 0179 567 357