Einmal gute Nachrichten von Ericsson
Endlich kann Ericsson auch einmal positive Geschäftsnachrichten mitteilen: Der angeschlagene schwedische Telekonzern hat das Ziel seiner Neuausgabe von Aktien deutlich übertroffen.
Wie das Unternehmen am Freitag in Stockholm mitteilte, seien die Aktien "kräftig überzeichnet".
Es hieß weiter, dass 99,5 Prozent der angebotenen B-Aktien mit Zeichnungsrechten geordert worden seien und damit 29,9 Milliarden der angestrebten 30 Milliarden Kronen [3,2 Milliarden Euro] in die Kassen gebracht hätten. Darüber hinaus seien aber 35 Prozent der Aktien zusätzlich ohne Zeichnungsrechte gezeichnet worden, womit das Ziel um einen nicht genannten Betrag übertroffen worden sei.
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Aufsichtsratschef Michael Treschow erklärte zu dem Ergebnis: "Das zeigt ein starkes Vertrauen unserer Aktionäre und ihren Glauben an Ericsson und den Telekommarkt."
Ericsson hatte die Neuemissionen als Konsequenz aus anhaltenden Verlusten beim Geschäft mit Mobiltelefonen und Mobilfunknetzen in Gang gesetzt.
Nach Bekanntgabe der Überzeichnung stieg der Aktienkurs des schwedischen Unternehmens in Stockholm um vier Prozent auf 6,40 Kronen. Der Kurs der Ericsson-Aktie war in den vergangenen zwei Jahren allerdings um mehr als 95 Prozent gesunken.
