Hacker sollten mehr Sport treiben
Die US-Bundespolizei FBI bemüht, sich der wachsenden IT-Kriminalität Herr zu werden, hat aber zu wenig fähige Kräfte.
Trotz vieler Bewerbungen aus der Hackerszene erfüllen die Nerds oft nicht die physischen Anforderungen, die ein Bewerber für den Posten eines Special Agent bieten muss.
So scheitern viele Hacker an den Fitnessprüfungen, bei denen Leistungen wie die Bewältigung von Hindernis-Parcours mit Einsatzausrüstung verlangt werden.
Körperliche Ertüchtigung für Geeks und NerdsSchwarze Flecken
Von FBI-Agenten wird außerdem eine makellose Vergangenheit erwartet. Fähige Security-Experten und Hacker sind deshalb oft nicht für die Bundespolizei geeignet.
Sie bewegen sich während ihrer Nachforschungen in der Regel in rechtlichen Grauzonen und müssen Methoden, Werkzeuge sowie die Denkmuster der Cracker verstehen können. Und während in Unternehmen die langjährige Erfahrung im dem Bereich ein entscheidendes Einstellungskriterium ist, dürfen zukünftige Agenten nicht älter als 37 Jahre sein.
Das FBI bietet auch die Möglichkeit, in einem zivilen Beruf bei der Behörde angestellt zu werden. Diese sind jedoch für wirkliche Experten wegen der deutlich geringeren Bezahlung und schlechteren Aufstiegschancen kaum interessant. Die Personalabteilung der US-Bundespolizei will nach eigenen Angaben die Einstellungsvoraussetzungen jedoch prüfen und in Zukunft stärker an die einzelnen Aufgabenbereiche anpassen.
