US-Börsen wieder im Abwärtstrend
Schwächer als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten haben die New Yorker Aktienmärkte am Dienstag in die Tiefe gezogen. Die vom ISM-Index signalisierte Stagnation im Verarbeitenden Gewerbe verstärke die Sorgen um die US-Wirtschaft und damit auch um die künftige Entwicklung der Firmengewinne, sagten Händler.
Der Dow-Jones-Index schloss 4,10 Prozent im Minus bei 8308,05 Punkten. Der Nasdaq-Index verlor 3,88 Prozent auf 1263,83 Zähler.
"Die Stimmung ist sehr defensiv und sehr vorsichtig. Den Investoren fällt derzeit nichts ein, was den Markt nach oben bringen könnte", sagte Larry Wachtel von Prudential Securities.
Am Montag waren die US-Börsen wegen des US-Feiertags "Labor Day" geschlossen geblieben. Der September gilt in den USA historisch betrachtet als schwacher Börsenmonat. Seit 1950 ist der Dow-Jones-Index nach Daten des Aktienhändler-Almanachs 2002 in 32 von 51 September-Monaten gesunken.
Trübe Aussicht für Computer-BranchenIntel unter Druck
Besonders unter Druck gerieten die Aktien des weltgrößten Chipherstellers Intel, nachdem die Investmentbank Lehman Brothers die Intel-Umsatzprognose für das dritte Quartal gesenkt hatte.
Zur Begründung verwies das Institut auf die schwache Nachfrage in der Technologiebranche. Am Donnerstag will Intel einen Zwischenbericht zum Quartal vorlegen. Intel-Aktien verloren zu Handelsschluss knapp 4,9 Prozent auf 15,86 USD.
