04.09.2002

KOLPORTIERT

Bildquelle: waldt

Neuer Rückschlag für Powerline

Das Internet via Steckdose [Powerline] steht beim deutschen Energieriesen RWE einem Zeitungsbericht zufolge vor dem Aus.

Die Aktivitäten würden zum 30. September beendet werden, berichtete die "Financial Times Deutschland" [FTD] unter Berufung auf den Geschäftsführer der RWE Powerline, Carsten Knauer.

Neben technischen Problemen mit dem Modem der Schweizer Firma Ascom wurden mangelnde Kapazitäten in zusammenhängenden Frequenzbereichen als Gründe genannt. Bei dem Unternehmen war zunächst keine Stellungnahme erhältlich.

Problem mit Frequenzbändern

Nach den Anschlägen am 11. September vergangenen Jahres seien zunehmend Frequenzbänder für Sicherheitsdienste wie den deutschen Bundesnachrichtendienst und Seefunk reserviert worden, hieß es in dem Zeitungsbericht.

Daher könne in der vorgesehenen Form die Powerline-Technologie nicht mehr etabliert werden. RWE Powerline hat nach den Angaben derzeit noch 34 Mitarbeiter. Eine Weiterbeschäftigung in anderen Konzernbereichen werde geprüft.