30.08.2002

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Erste Bank empfiehlt Telekom Austria

Nach Vorlage der Halbjahreszahlen bei der börsennotierten Telekom Austria [TA] empfiehlt die Erste Bank die Aktien des größten heimischen Telekombetreibers weiterhin zum Kauf.

Vor allem durch den verhältnismäßig niedrigen Schuldenstand - 3,4 Mrd. Euro zum Halbjahr - sei die heimische Telekom in einer günstigen Position im Vergleich zu anderen großen europäischen Telekombetreibern.

Bis Jahresende sollten die Schulden unverändert bleiben, erwartet die Erste Bank in einer aktuellen Analyse.

Festnetz-Umsatzrückgang "erwartungsgemäß"

Nachhaltige Gewinne und damit eine Dividende von zunächst 14 Cent je Aktie erwartet die Erste Bank für 2003.

Positiv entwickeln sich die Gewinne nach der Analyse vor allem im Mobilfunkbereich. Mit einem EBITDA von 351,4 Mio. Euro habe die Mobilkom die Erwartungen im ersten Halbjahr klar übertroffen. Die Gewinne sollten auch im zweiten Halbjahr weiter steigen.

Die Umsatzrückgänge von 9,2 Prozent im Festnetzgeschäft bezeichnen die Analysten der Erste Bank als "erwartungsgemäß". Positiv sei jedoch, dass dies nicht auf weitere Marktanteilsverluste, sondern auf den derzeitigen Preisdruck zurückzuführen sei.

180.000 Mal ADSL bis Jahresende

Weniger positiv sei hingegen die Entwicklung im Internetbereich. Sowohl bei Dial-Up-Verbindungen als auch bei ADSL sei das Wachstum geringer als erwartet. Die Erste Bank rechnet mit 180.000 ADSL-Kunden bis Jahresende.