"2048 bit PGP bleibt sicher"
Bruce Schneier, Erfinder der bekannten Algorithmen Blowfish und Twofish und durch stets pointierte Argumentation zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten der IT-Security-Szene aufgestiegen, hat im Interview mit de.internet.com Blitz-Einschätzungen drei aktueller Fragen aus dem Bereich Verschlüsselung gegeben.
Den [etwas inszenierten] Angriff des Mathematikers Daniel Bernstein auf den RSA-Schlüssel hält Schneier in seiner Gefährlichkeit für etwas überschätzt.
Dem neuesten Trend zu "Keylogger"-Programmen, die Passwörter ausspionieren, sollte man mit guter Virenschutz-Software zu Leibe rücken. Die meisten Keylogger würden von Virenscannern als bösartige Programme erkannt.
Auch OpenPGP könne man getrost weiterhin verwenden, ein Public Key mit den heute üblichen 2048 bit sei ausreichend, sagte Schneier.
Das Interview im Volltext"Hacking the Business Climate"
Bruce Schneier ist CTO von Counterpane Internet Security und Autor des Bestsellers "Secrets & Lies: Digital Security in a Networked World". Sein erstes Buch "Applied Cryptography" wurde über 150.000 Mal verkauft und gilt als Standardwerk
Auf der ISSE 2002 [Information Security Solutions Europe], die vom 2. bis 4. Oktober in Disneyland Paris veranstaltet wird, wird Schneier eine Präsentation mit dem Titel 'Fixing Net¿work Security by Hacking the Business Climate' halten.
