RIAA-Website erneut gehackt
Die Seite der Recording Industry Association of America [RIAA] wurde am Mittwoch zum zweiten Mal binnen eines Monats lahm gelegt.
Die Angreifer gestalteten die Startseite des Online-Auftritts völlig um und boten MP3-Dateien zum Download an. Die Seite ist daraufhin von der RIAA aus Sicherheitsgründen vom Netz genommen worden.
Erst Ende Juli attackiert
Ende Juli hatten Unbekannte bereits durch eine
Denial-of-Service-Attacke die Site über ein ganzes Wochenende lahm
gelegt. Der Sabotage war die Zustimmung der RIAA zu dem
Gesetzesvorschlag des Kongressabgeordneten Howard Berman, der
Musikstudios das Hacken von Peer-to-Peer-Tauschservices erlauben
soll, vorausgegangen.
DoS-Attacke legte RIAA-Website lahmWebsite neu gestaltet
In einer gefälschten Mitteilung entschuldigte sich die RIAA für das harte Vorgehen gegen die Tauschbörsen und kündigte einen eigenen kostenfreien Download-Service an. Um andere Musikstücke herunterzuladen, wurde den Usern die Nutzung von Kazaa Lite empfohlen.
Ein Link mit dem Hinweis "Wo kann man Informationen über Riesenaffen finden?" führte zum Lebenslauf der RIAA-Chefin Hilary Rosen.
Die RIAA gab sich nach dem Vorfall kurz angebunden. "Wir haben ein Problem mit unserer Seite, und es wird bald gelöst sein", sagte RIAA-Sprecher Jonathan Lamy.
Die Hackerversion der RIAA-Seite ist immer noch auf einer Mirrorsite einzusehen.
Die "neu" gestaltete RIAA-Seite
