Venture von HVB und Vodafone pleite
Ein auf digitale Archivierung von Dokumenten spezialisiertes Joint Venture der Hypo-Vereinsbank [HVB] Mutter der Bank Austria und der britischen Telefongesellschaft Vodafone hat nach Angaben der Bank Insolvenz angemeldet.
Die Münchner memIQ AG, die Kontoauszüge für rund 18.000 HVB online archiviere, habe am Montag beim Münchener Amtsgericht einen Antrag auf Insolvenz stellen müssen, sagte ein Sprecher der Bank in München.
"Das Geschäftsmodell ist nicht aufgegangen", sagte er zur Begründung. Eigentlich hätte memIQ auch andere Unternehmen als Kunden gewinnen sollen. Das sei aber nicht in ausreichendem Umfang geschehen.
Die HVB-Kunden könnten aber weiter online auf ihre Kontoauszüge zugreifen: "Weder die Sicherheit der Daten noch der Fortbestand des Service ist durch die Insolvenz gefährdet", sagte der Sprecher. Der Server, auf dem die Dokumente archiviert seien, befinde sich im Rechenzentrum der Bank. MemIQ beschäftigte rund 50 Mitarbeiter
Das nicht aufgegangene Geschäftsmodell
