26.08.2002

MICROSOFT

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SP1 für WinXP bekämpft Produkt-Piraten

Microsoft will mit dem baldigen Release des Service Packs 1 für Windows XP den Schutz des Urheberrechts verstärken.

Gecrackte Versionen des Betriebssystems sollen nach dem Update unbenutzbar sein oder schon das Einspielen des Service Packs verweigern.

Keine Installation bei gecrackten Versionen

Das Service Pack 1 soll sich auf XP-Versionen, die mit gängigen gefälschten Produkt-Keys aktiviert wurden, nicht mehr installieren lassen. Der benutzte Key wird dazu mit zwei weit verbreiteten, gefälschten IDs verglichen.

Dies geschieht nach Angaben von Microsoft lokal, es sollen keine Informationen an Microsoft verschickt werden.

Daten werden an MS übertragen

Zusätzlich will Microsoft den Product-Key zum Bestandteil der Installations-ID machen. Diese ID wird bei Aktivierungen an Microsoft übertragen. Bei der Aktivierung über das Internet gehen dann Product-Key und Installations-ID an Microsoft.

Bei einer telefonischen Aktivierung wird aus dem Product-Key ein Hash-Wert gebildet. Damit soll der Schlüssel verkürzt werden, der am Telefon vorgelesen werden muss.

Eine weitere Neuerung bringt das SP1 für die Zeitspanne der Aktivierung nach Änderungen der Hardware mit. Bislang musste XP nach Änderungen, die eine neue Aktivierung erforderten, sofort reagieren. Jetzt haben Benutzer drei Tage Zeit.