Angriff aus dem Cyber-Schurkenstaat
Für noch gefährlicher als Terroristengruppen schätzt die Administration Bush nun die "Brigaden oder Schwadronen für Information-Warfare aus sechs Staaten" ein.
Hauptsächlich diese Cyber-Schurkenstaaten, aber auch andere, ärmere Länder hätten die Vorteile von Cyber-Kriegsführung bereits erkannt, sagte Richard Clarke, als Sicherheitsberater zuständig für den Cyberspace, zwei Reportern der "Washington Post".
Derartige Attacken seien zu einem Bruchteil der für Nuklearattacken nötigen Dollarmilliarden zu haben und außerdem viel leichter zu verbergen als nukleare Forschungsprogramme, so Clarke, der weiters die Anstrengungen von Microsoft und Oracle im Bereich Security für lobenswert befand.
Eine Rüge erhielten hingegen ADSL- und Breitbandkabel-Betreiber, weil sie ihre Kunden zu wenig über mögliche Gefährdungen durch Angreifer aufkläre.
Clarkes Plan: Eine "IT-Nationalgarde" für die USA"Firewalls" zum Aufzeichnen
In den Empfehlungen für eine nationale Cyber-Verteidigungsstrategie aus dem Büro Clarke, die im September bekannt gegeben werden soll, werden Kabelnetzbetreiber angewiesen, ihre Netze mit Firewalls zum Abblocken von Angriffen auszustatten.
Darüber hinaus sollen die "Firewalls" alle Informationen aufzeichnen, welche ins Internet gesandt werden.
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Jeb Bush schützt Kinder ...
In Florida wurde im Rahmen des "Blue
Ribbon"-Kinderschutz-Programmes von Gouverneur Jeb Bush gerade ein
biometrisches Großprojekt gestartet.
Der Bericht der "Washington Post"... per Fingerabdruck
Die Fingerabdrücke von allen Kindern unter staatlicher Fürsorge im gesamten Bundestaat Florida sollen systematisch erfasst und alle 90 Tage erneut abgeglichen werden.
3.000 Kinder in zwei Bezirken wurden solchermaßen mit dem Einsatz von 19 Handscannern bereits erkennungsdienstlich erfasst.
Mehr darüber bei Govtech.netSicherheitsfragen in Bush County
Gouverneur Bush sprach sich am Donnerstag dafür aus, dass die University South Florida den Computerwissenschaftler Sami al-Arian feuern möge.
Al-Arian war kurz nach dem 11. September in den Foxnews aufgetreten, über seine angeblichen Aussagen auf einem Video aus den 80ern befragt worden. Wenig später suspendierte ihn die Rektorin vom Dienst.
"Der ursprüngliche Grund für seinen Abgang waren Sicherheitsfragen", sagte Bush, "dieser Kerl hat Verbindungen zu Leuten, welche die USA unterminieren wollen."
Al-Arian wird von der Tampa Bay Academic Free Speech Coalition verteidigt
