23.08.2002

BUSH COUNTY

Bildquelle: ORF.at

Angriff aus dem Cyber-Schurkenstaat

Für noch gefährlicher als Terroristengruppen schätzt die Administration Bush nun die "Brigaden oder Schwadronen für Information-Warfare aus sechs Staaten" ein.

Hauptsächlich diese Cyber-Schurkenstaaten, aber auch andere, ärmere Länder hätten die Vorteile von Cyber-Kriegsführung bereits erkannt, sagte Richard Clarke, als Sicherheitsberater zuständig für den Cyberspace, zwei Reportern der "Washington Post".

Derartige Attacken seien zu einem Bruchteil der für Nuklearattacken nötigen Dollarmilliarden zu haben und außerdem viel leichter zu verbergen als nukleare Forschungsprogramme, so Clarke, der weiters die Anstrengungen von Microsoft und Oracle im Bereich Security für lobenswert befand.

"Firewalls" zum Aufzeichnen

In den Empfehlungen für eine nationale Cyber-Verteidigungsstrategie aus dem Büro Clarke, die im September bekannt gegeben werden soll, werden Kabelnetzbetreiber angewiesen, ihre Netze mit Firewalls zum Abblocken von Angriffen auszustatten.

Darüber hinaus sollen die "Firewalls" alle Informationen aufzeichnen, welche ins Internet gesandt werden.

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... per Fingerabdruck

Die Fingerabdrücke von allen Kindern unter staatlicher Fürsorge im gesamten Bundestaat Florida sollen systematisch erfasst und alle 90 Tage erneut abgeglichen werden.

Sicherheitsfragen in Bush County

Gouverneur Bush sprach sich am Donnerstag dafür aus, dass die University South Florida den Computerwissenschaftler Sami al-Arian feuern möge.

Al-Arian war kurz nach dem 11. September in den Foxnews aufgetreten, über seine angeblichen Aussagen auf einem Video aus den 80ern befragt worden. Wenig später suspendierte ihn die Rektorin vom Dienst.