20.500 BMW-Airbags mit Software-Bug
Der Münchner Autobauer BMW ruft in diesem Jahr bereits zum fünften Mal seine Autos in die Werkstätten zurück.
Diesmal müssen in den USA 20.500 Modelle der 3er-Reihe aus dem Jahr 1999 wegen Airbag-Problemen softwaremäßig upgedatet werden - die Seiten-Airbags lösen unter Umständen auch ohne einen Aufprall aus.
BMW musste schon einmal knapp 35.000 3er-Fahrzeuge aus den Jahren 1998 und 1999 wegen eines derartigen Problems zurückrufen.
Die betroffenen Airbags lösten mitunter aus, wenn die Autos mit hoher Geschwindigkeit auf einen Bordstein führen oder in ein Schlagloch gerieten, selbst wenn die Fahrzeuge dadurch unbeschädigt blieben.
65.000-Euro-Auto fehlt das Benzin
Ein Großteil der bis Anfang Mai gebauten Modelle 735i und 745i
musste ebenfalls zurückgerufen werden. Bei 15.000 Autos gab es
Probleme mit der elektronischen Kraftstoffpumpe. Dadurch blieb der
mehr als 65.000 Euro teure Wagen trotz ausreichend Benzin im Tank
unvermittelt stehen.
7er-BMW-Reihe braucht Software-UpdateZahlreiche Rückrufaktionen
Nach Angaben der BMW-Tochter in den USA war es im Vorfeld der ersten Rückrufaktion für die 3er-Serie zu kleineren Verletzungen bei den Insassen gekommen.
Erst Ende Juli hatte BMW für knapp 39.000 Minis eine Rückrufaktion gestartet, weil sich das Schaltseil lösen konnte und damit das Schalten unmöglich wurde.
Der in den USA produzierte Geländewagen X5 musste zurück in die Werkstätten, weil bei 56.000 Fahrzeugen die Gefahr bestand, dass sich im Extremfall das Bremspedal löst.
