"Multimedia-Provider statt Telekom"
Was Hutchison 3G von den in den übrigen Inhabern einer UMTS-Lizenz unterscheide, sagt Konrad Mayr-Pernek, Marketing-Chef von Hutchison 3G Austria, sei gewissermaßen der "philosophische Ansatz".
"Wir sehen uns nicht als Telekom, also nicht als der fünfte Mitbewerber", so Mayr-Pernek weiter, "sondern als Multimedia-Provider". Starttermin sei das Frühjahr 2003, der Netzaufbau schreite wie geplant voran.
Mai bis November 2001
UMTS-Chronik in 100 fuZo-Storys von Mitte Mai bis in den November
2001
Die UMTS-Strategie von telering - Serie Teil fünfNovember bis Dezember 2000
Nach der Versteigerung der UMTS-Lizenzen in Österreich im
November, Dezember 2000 in 40 fuZo-Storys
T-Mobile beansprucht Marktführerschaft, Serie Teil dreiViel mehr ist offiziell nicht aus dem österreichischen Ableger des Hongkonger Unternehmens herauszukriegen. Weniger offiziell kann man erfahren, dass der Personalstand durch intensives Recruiting schon deutlich über 200 Angestellte gewachsen ist.
Was H3G von den anderen UMTS-Betreibern in spe noch unterscheidet, ist, dass H3G ein so genannter "Greenfielder" ist.
Im Branchen-Rotwelsch bezeichnet dies einen Betreiber, der auf der grünen Wiese völlig neu anfängt. Damit hat Hutchison Whampoa allerdings so viel Erfahrung wie sonst kaum ein Unternehmen aus der Telekom- und Wireless-Branche. Und man hat dabei große Summen echten Geldes verdient.
September bis November 2000
UMTS-Chronik Europa - von September 2000 bis zur Versteigerung in
Österreich, November 2000 in 40 fuZo-Storys
Die UMTS-Strategie der Mobilkom, Serie Teil zweiMai 1999 bis September 2000
Chronik vom Hype im Mai 1999 bis zur beginnenden Skepsis
September 2000 in 120 fuZo-Storys
UMTS-Start auffällig unauffällig, Serie Teil einsGrüne Wiese, fette Geschäfte
Bei den beiden lukrativsten Deals in der Telekom-Geschichte, den Verkäufen von Voicestream und Orange war Hutchison jeweils maßgeblich beteiligt.
In beiden Fällen hatte man als Konsortium von lauter "Greenfieldern" ein eigenes Netz hochgezogen, verkauft und enorme Summen daran verdient.
Für umgerechnet 54,2 Mrd. Euro verkaufte eine Eigentümer-Konsortium, an dessen Spitze Hutchison Whampoa [20 Prozent der Anteile] stand, den US-Mobilfunkbetreiber Voicestream Wireless an die Deutsche Telekom.
Für jeden VoiceStream-Kunden zahlte die DT rund 20.000 Dollar. Gemessen am Preis je Kunde war diese Übernahme im Juli 2000 die teuerste bis dato auf dem globalen Telekom-Markt.
Der Voicestream-Deal30 Milliarden
Im Jahr davor hatte man einen Coup in ähnlicher Größenordnung mit dem Verkauf des britischen Mobilfunkers Orange an die deutsche Mannesmann gelandet.
Ende November 1999 wechselten 75 Prozent von Orange die Besitzer, der Deal war dreißig Milliarden Euro wert.
Es sei keineswegs angestrebt zu versuchen, derartiges zu wiederholen, so Mayer-Pernek abschließend, denn angesichts der Situation seien Coups in dieser Größenordnung nicht wiederholbar.
Das Geschäft mit OrangeDer sechste UMTS-Lizenzinhaber, 3GMobile Austria, eine Tochter der spanischen Telefonica, macht momentan den Eindruck, als würde er seine Zelte, bzw. Masten vorzeitig abbrechen.
Die sechs Lizenzinhaber auf der Website der Telekom-Kontroll-Kommission
