NEC plant Nanoröhrchen-Produktion
Kompakte Brennstoffzellen gelten als eine wesentlich langlebigere Alternative zu Akkus und werden derzeit von mehreren japanischen Elektronikkonzernen entwickelt.
NEC plant die Massenproduktion von Kohlenstoff-Nanoröhrchen für Anfang 2004.
Wie die japanische Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun" berichtet, will das Unternehmen zunächst jährlich etwa eine Tonne so genannter "Nanohorns", eine kegelförmige Variation der Nanoröhrchen, zum Einsatz in kompakten Brennstoffzellen von Handys und anderen Elektrogeräten produzieren.
Zehn Mal mehr Energie als ein Akku
NEC geht davon aus, dass die Brennstoffzelle als Akku-Ersatz rund
zehn Mal mehr Energie als ein herkömmlicher Lithium-Ionen-Akku
speichern kann. Damit soll es möglich sein, einen Laptop einen
ganzen Tag beziehungsweise ein Handy einen ganzen Monat lang
eingeschalten zu lassen ohne nachzuladen.
NEC-Brennstoffzelle für mobile GeräteVermarktung ab 2005
Nach Aussagen von NEC sollen die Nanohorns vor allem dazu dienen, die katalytischen Prozesse innerhalb der Brennstoffzellen zu unterstützen.
Die Vermarktung der Nanoröhrchen-Technologie im Bereich der Brennstoffzellen hat das Unternehmen für 2005 festgesetzt. Die Massenproduktion der Nanoröhrchen wird nicht von NEC selbst, sondern von einem zweiten Unternehmen durchgeführt werden.
