19.08.2002

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Mit dem Flieger auf WLAN-Suche

In Australien ist nun eine erweiterte Form des "War-Driving" erfunden worden - "WarStorming".

Mit Hilfe eines kleinen Flugzeugs, eines Handhelds und eines Notebooks haben ein paar Australier über Perth in 1500 Fuß Höhe [ca. 460 m] nach offenen Wireless-LAN-Verbindungen gesucht. Dabei haben sie über 90 offene Stellen gefunden.

"War-Driving" wird das Ansteuern offener Wireless-LAN-Verbindungen genannt. Dazu werden ein Laptop, ein meist selbstgebastelter Antennenverstärker [vorzugsweise Fleisch- oder Pringledosen] und [normalerweise] ein Auto benötigt.

WLAN im Vormarsch

Das sonst übliche "War-Chalking", das Markieren offener Funknetze mittels bestimmter Symbole an den Hauswänden, dürfte in dieser Höhe allerdings entfallen.

Immer mehr Unternehmen statten ihre Büros mit drahtlosem Netzwerkzugang aus. Da dieser oft auch auf die Straße funkt und meist nicht sonderlich gut abgesichert ist, ist es für Geübte ein Leichtes, den Netzwerkverkehr abzuhören oder ins Netz einzudringen.

Dabei wird dies noch selten zur Datenspionage benutzt, sondern meist noch als fairer "Sport", wo es darum geht, wer die meisten Connections zusammenbekommt.