"Avatar-Conference" in Pilotphase
In dem von der Europäischen Union geförderten Forschungsprojekt "Avatar-Conference" entwickeln Wissenschaftler und Unternehmen zurzeit eine Pilotanwendung, die es ermöglicht, Konferenzen und Meetings über das Internet zu halten.
Die Konferenzteilnehmer werden dabei durch Avatare, fotorealistische 3-D-Figuren, dargestellt.
Der erste Prototyp wurde bereits überarbeitet und eine genaue Beschreibung ist online verfügbar.
Die BeschreibungModule in Echtzeit bedienbar
Die verschiedenen Module des Systems wie z. B. Textchat, Application Sharing oder Whiteboard sind in Echtzeit bedienbar. Durch das 3-D-Avatarmodul erhält man einen Überblick und sieht im virtuellen Konferenzraum die anderen Teilnehmer, die ebenfalls als Avatare dargestellt sind.
Über einen Audiokanal ist eine direkte Kommunikation möglich, unterstützt durch Textübersetzung und eine Wörterbuchfunktion für Deutsch, Englisch und Französisch.
Die Projektpartner
Zu den Projektpartnern zählen Fraunhofer IAO, zuständig für die
Koordination, und Pixelpark Schweiz, die die Bereiche Design und
Content Management im Projekt abdecken. Technischer Koordinator ist
die E-Pro Solutions aus Stuttgart. Weitere technische Partner sind
die Firma AvatarMe aus London, die Avatartechnologien entwickelt,
sowie Exodus aus Athen, zuständig für die Integration des Systems.
Die Sprachmodule werden von Linguatec aus München bereitgestellt.
Anwendungspartner ist die Firma Tooltechnic Systems, Italien, die
das System während der Evaluationsphasen testet.
Das ProjektWeitere Planung
Nach Abschluss einer Testphase, die Anwender- und Expertenfeedback umfasst, wird Ende des Jahres die endgültige Pilotanwendung fertiggestellt.
Nach einer zweijährigen Laufzeit will das EU-Konsortium Ergebnisse gesammelt haben, die für die Entwicklung von kommerziellen Anwendungen genutzt werden können.
