Iomega bringt 750MB-ZIP-Diskette
Iomega hat eine neue Version seines Zip-Drives auf den Markt gebracht, das die ebenfalls neuen 750MB-Zip-Disketten und auch die bisher erhältlichen 250MB-Disketten verwenden kann.
Die am weitesten verbreiteten 100MB-Disketten können von dem neuen Gerät allerdings nur gelesen, nicht aber beschrieben oder formatiert werden.
Besondere Erfolge am Markt dürfte Iomega mit seinem neuen Produkt aber kaum feiern. Zu sehr haben sich CD-Rom und CD-RW schon am Markt durchgesetzt.
USB oder FireWire
Die bereits erhältliche USB 2.0-Version wird für gut 250 Euro
inkl. USt. vertrieben, eine in Bälde verfügbare FireWire-Variante
dürfte etwas teurer werden. Ein Zehnerpack der zugehörigen Disketten
kostet rund 170 Euro.
Iomega EuropeBloß 2,6 Prozent Marktanteil
1994 hatte Iomega das erste Zip-Drive auf den Markt gebracht und damit große Erfolge gefeiert, wobei 1999 der Höhepunkt im Geschäft mit den ursprünglich als besonders "fett" empfundenen Speichermedien verzeichnet wurde.
Inzwischen haben sich jedoch sowohl die benötigten Speichermengen als auch die verfügbaren Konkurrenztechnologien gewandelt. Die Verbreitung der CD-RW, die nur ein Bruchteil einer Zip-Diskette kostet, hat den Marktanteil der Zip-Drives nach einer Studie des Marktforschers IDC auf gerade 2,6 Prozent sinken lassen.
Die wiederbeschreibbare DVD dürfte die proprietären Zips endgültig museumsreif machen.
