"Insourcing" als Sparmaßnahme
Die angeschlagene deutsche Telefongesellschaft Mobilcom hat Beraterverträge mit einem monatlichen Volumen in zweistelliger Millionenhöhe gekündigt, berichtet die "Financial Times Deutschland" in ihrer Freitagsausgabe.
Rund 300 externe Consultants, die sich um den Aufbau der Mobilfunktechnik UMTS kümmerten, werden das Unternehmen bis spätestens Monatsende verlassen, hieß es im Unternehmen. Deren Aufgaben sollen fest angestellte Beschäftigte übernehmen.
Ergebnis erneut verschlechtert
Die neue Mobilcom-Führung unter dem früheren Finanzchef Thorsten
Grenz hofft so, die Kosten zu senken. Schätzungen zufolge soll
Mobilcom im zweiten Quartal bei einem erneut geschrumpften Umsatz im
Mobilfunkgeschäft einen operativen Verlust von 70 Mio. Euro
eingefahren haben. Im Vorquartal belief sich der operative Verlust
der Kernsparte bereits auf 21,5 Mio. Euro.
MobilCom Investor Relations
