Vodafone verschiebt weltweit 3G-Start
Die nächste schlechte UMTS-Nachricht überbringt Silicon. Demnach hat Vodafone beschlossen, alle Starts von 3G-Netzen mit Ausnahme Japans auf nächstes Jahr zu verschieben.
Wie üblich wird die Schuld dabei auf die Erzeuger der Endgeräte geschoben. Diese seien noch nicht so weit oder man sei mit deren Produkte noch nicht so ganz zufrieden.
Dabei gibt es sicher mehrere Ursachen für die schlechte Lage der 3G-Branche.
fuZo-Frage
Technik
Während die Netzbetreiber also die Schuld bei den Hardwareproduzenten suchen, wehren sich diese bislang nicht offiziell. Offenbar will man die Stimmung nicht noch weiter verschlechtern.
Inoffiziell ist jedoch zu erfahren, dass die Netzbetreiber die Deadlines für die Hardwarelieferungen bereits vor einiger Zeit freiwillig nach hintern verschoben hätten.
Insofern also kein Wunder, dass die Geräte noch nicht fertig sind. Ein vorschnelles Fertigen von Produkten, die dann keine Abnehmer finden, ist wirtschaftlich nicht vertretbar.
Business
Andere Ursachen sind die unerwartet negative Entwicklung an den
Finanzmärkten und die praktisch nicht vorhandene Nachfrage nach den
UMTS-Diensten.
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