Aktionäre klagen AOL Time Warner
Aktionäre von AOL Time Warner haben gestern bei einem Bezirksgericht in Washington Klage gegen den Medienriesen eingereicht.
Nach Angaben des Anwaltsbüros werfen sie dem Konzern Betrug vor und beschuldigen ihn, den Rückgang des Anzeigengeschäfts beim Internetdienst AOL verheimlicht zu haben. Mit der Klage sollen Entschädigungen für jeden Käufer von AOL-Time-Warner-Aktien zwischen dem 18. Oktober 2000 und dem 17. Juli 2002 erwirkt werden.
Umsatz aufgeblasen
Gegen den Medienriesen ermitteln bereits die US-Börsenaufsicht
und die US-Staatsanwaltschaft wegen möglichen Bilanzbetrugs. Der
Internet-Tochter AOL wird vorgeworfen, im Zeitraum 2000 bis 2002
ihren Umsatz um 270 Millionen USD durch zweifelhafte Transaktionen
aufgeblasen haben.
AOLDas Unternehmen wies die Vorwürfe zurück.
