Drei Musikspiele für die PS2
Ein [fast] ausschließlich auf Konsolen vertretenes Genre sind Musikspiele.
Interessierte Gamer bedürfen dafür eines gerüttelt Maß an Taktgefühl und Fingerfertigkeit, sowie ausreichender Kenntnisse der jeweiligen Tastenbelegung. Manche Spiele bieten auch Körperertüchtigung durch Einsatz einer Tanzmatte.
Die fuZo hat sich drei Titel für Sonys PS2 angesehen, die auch ohne Schweiß meisterbar sind. Ein fehlendes Feature bei den vorgestellten Titeln ist allerdings die Importierbarkeit von eigenen Lieblingssongs wie bei "Vib Ribbon".
Häschen-Jam
Die Hasendame Vibri muss an einer unendlich langen Linie entlang
hoppeln, auf der sie durch Hindernisse zu Fall zu kommen droht. Je
schneller die ausgewählte Musik, desto schneller tauchen die
Hindernisse auf. [für PS one]
Vib RibbonNachspielen und Remixen
Ziel bei "Frequency" ist es, die einzelnen Songteile der Titel [unter anderem von Orbit, Fear Factory und No Doubt] freizuspielen, indem die Takte korrekt nachgespielt werden.
Der Spieler bewegt sich dabei in einem Tunnel, der mit acht Spuren belegt ist, die die einzelnen Songelemente [wie Gitarren, Schlagzeug oder Bass] repräsentieren. Nach erfolgreichem Aktivieren einer Songspur erklingt diese.
Wer die Takte nicht in der vorgeschriebenen Zeit nachspielen kann, verliert. Powerups helfen bei der Meisterung der teilweise intensiven Musikstücke.
Im Multiplayermodus können bis zu vier Spieler [zwei Konsolen vorausgesetzt] im Splitscreenmodus gegeneinander antreten. Im Remixmodus kann der Spieler seiner Kreativität freien Lauf lassen und eigene Songs komponieren.
Tunneleffekt, spacig
Die Grafik ist bei Frequency, wie bei anderen Musikgames, eher
nebensächlich. Meist muss sich der Spieler ohnedies auf die gerade
angespielte Tonspur konzentrieren und hat daher für die Umgebung
kein Auge mehr frei. Der Tunneleffekt trägt aber nicht unwesentlich
zum "spacigen" Charakter des Spiels bei.
FrequencyFür die "Generation Matrix"
Von Sony als "Shoot'em up" katalogisiert kann man "Rez" ebenfalls in das Genre Musikspiele einordnen, obwohl das Spiel durchaus hektisches Knöpfchendrücken auslösen kann.
Auch hier bewegt sich der Spieler innerhalb eines Tunnels und muss bestimmte Punkte einfangen und abschießen. Ziel dabei ist es "Eden" innerhalb des Systems, mittels "Hacking und Zerstörung der Viren", wieder zu erwecken.
Rez besteht nur aus Synthesizerklängen, die sich je nach Level intensivieren. Die Abschüsse integrieren zusätzliche Toneffekte.
Obwohl die Grafik bei Rez noch einfacher scheint als bei Frequency, strahlt sie doch ebenfalls einen gewissen Charme aus und erinnert dabei an die Matrix aus dem gleichnamigen Film. Mit Lichteffekten wird hierbei nicht gegeizt.
Wenig Inhalt
Ein Manko ist die kurze Spiellänge. Der Multiplayermodus fehlt
völlig, so gesehen ist Rez nicht sehr reichhaltig.
Rez [Flash]Ein Hund als MC gegen Nudeln
Für die jüngere Gerneration gedacht scheint die Fortsetzung von "Parappa the Rapper" [PRP] auf der PS2. Diesmal muss der kleine Rapperhund verhindern, dass in seiner Heimtstadt nur noch Nudeln auf dem Speiseplan stehen.
Der Spieler muss in PRP2 wiederum möglichst genau die richtigen Tastenkombinationen in der vorgegebenen Zeit bewältigen, um Erfolg zu haben.
Die bunten 2D-Spielfiguren singen dabei den Text, den der Spieler dem Rythmus entsprechend "nachdrücken" muss. Nebeneffekt: Nach einem Spiel weiß jeder Spieler ganz genau welches Symbol auf welcher Taste liegt.
Ist ein Level durchgespielt kann der Spieler gegen einen menschlichen oder künstlichen Gegner antreten.
Entschärftes Rappen
Damit das Spiel auch für junge Zielgruppen geeignet ist, wurden
die so genannte "f-Worte" und Ähnliches konsequent vermieden.
Parappa the Rapper [Flash]
